Mal wieder ne SEO-Tool Umfrage, toll…

August 28th, 2010 by Marcus

Bei der frequentierten Umfrage zu “Welches ist das beste professionelle SEO Tool?” bei Björn (http://twtpoll.com/r/hdn5p3) gewann keines der bekannten Tools. Welches ist es, ist es neu, ist es geheim, möglicherweise ist es linkvendor.com. Das würde mich freuen, denn es ist noch immer beliebt und ein Revival wäre echt cool für eines meiner ersten Tools.

Aber insgesamt bleibt doch ein etwas komisches Gefühl bei solchen nicht zu beantwortbaren Umfragen? Wer oder was ist denn professionell, wer definiert das? Ist der Funktionsumfang dafür ausschlaggebend oder etwa der Preis? Kann sich denn jeder Teilnehmer überhaupt ein Bild machen weil er alle Tools verglichen hat? Ist es nicht sinnvoller Umfragen zu machen die man qualitativ beantworten kann wie: Wer hat die meisten Backlinks für domain.de oder Wer hat die meisten Funktionen (nach Anzahl)?

Oder ist die Frage nach dem professionellsten SEO-Tool so ähnlich wie die Frage “Wer hat den längsten”? Aber kennen denn alle Teilnehmer die Länge.

Der Vollständigkeit halber habe ich mal nen Screenshot gemacht, denn Zahlen lügen nicht und somit hat wohl irgendein SEO-Tool gewonnen, was ich möglicherweise noch nicht kenne. Und warum haben Sistrix, Xovi und wir Searchmetrics die gleiche Punktzahl…?

Poll professionellstes SEO-Tool

Poll professionellstes SEO-Tool

P.S.: Ich sehe gerade in der Sidebar steht ich wäre 31 J. Das stimmt nicht, ich leider schon 32 Jahre. Sorry, habe wohl lange nichts geschrieben.

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Wikipedia klärt auf - Ein Schock am Morgen

März 21st, 2010 by Marcus

Der heutige Artikel des Tages bei Wikipedia (nur um den Tag festzuhalten 21.03.2010) ist doch alles anderes als gewöhnlich. Da sitzt man morgens noch halb schlaftrunken mit einem Kaffee in der Hand an seinem Notebook und sieht etwas, wo man erst mal dreimal hin und wieder wegsehen muss. Keine Ahnung ob aus Interesse oder anderen Empfindungen, aber würde dieser Artikel in der englischsprachigen Version zum “Today’s featured article” ernannt, wahrscheinlich würde Obama umgehend alle Server von Wikipedia sperren lassen.

Warum? Im heutigen deutschen Wikipedia prangt einem auf der Startseite eine ausgeprägte Vulva (Def: ist die Gesamtheit der äußeren primären Geschlechtsorgane weiblicher Säugetiere) entgegen. Wohingegen im englischen Pendant Princess Beatrice gefeatured wird. Ich habe mal Screenshots gemacht weil ich es selbst kaum glauben mag, aber da stellt sich einem doch die Frage, wer in aller Welt sucht die Artikel aus die da täglich gefeatured werden.

Ich lass mal offen ob ich das gut oder schlecht finde, auf jeden Fall sehen das heute viele tausend Menschen…

Screenshot der deutschen Wikipedia Hauptseite (21.03.2010)

Wikipedia - Artikel des Tages 21.03.2010

Screenshot der englischen Wikipedia Hauptseite (21.03.2010)

Wikipedia - article-of-the-day

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Indien 2009 - Kultur Schock und Reverse Kultur Schock

Oktober 25th, 2009 by Marcus

Vor dem Abflug in die HeimatAls der Seifertinger mir im August das Angebot machte ihn für 10 Tage in Indien mit anderen Kameraden zu begleiten, da musste ich erst mal länger nachdenken bevor ich zugesagt habe. Indien ist einfach zu weit weg kulturell und geografisch. Ich als Verfechter der westlichen Kultur hätte evtl. Schwierigkeiten sich mit einer vollkommen “unwestlichen” Kultur anzufreunden. ABER es kam alles anders als vorher gedacht. :)

“Ich liebe Indien”, so das kurze Fazit der Reise vom 09.10. bis 19.10.2009. Auch wenn ich nur einen kleinen Teil Indiens erleben durfte, so war das einfach unglaublich. Noch dazu mit 7 Kameraden mit denen man gut Feiern und Spaß haben konnte. Rene hat in seinem Blog auch ein paar Zeilen geschrieben. Genannt wurden wir die “7 Dwarves in India” und nachdem Tobias zum Dalai Lama aufbrach wurden wir das “SixPack”.

Meine Reise führte mich mit AirFrance von Berlin über Paris nach Bangalore. 13,5 Stunden die mit französischem Wein und gutem Essen kürzer waren als vorher gedacht. In Bangalore nächtigte ich in einem guten Hotel für 53 Euro die Nacht. Was in München die letzte Absteige wäre, ist in Bangalore ein 4-Sterne Business Hotel mit allem Drum und Dran. Apropos Drum und Dran. In Indien fehlt es definitiv nicht an Service Personal. Für Arbeiten die in Deutschland höchstens eine Person machen würde, gibt es in Indien in der Regel 3! Schließlich gibt es genug Personal und die Kosten sind sehr gering. So hat man sogar auf dem Klo einen “Fraggel” der nur wartet dass man fertig wird und er einem den Wasserhahn aufdrehen und die Papierhandtücher reichen kann…

2 Tage Bangalore

bangalore-1 bangalore-2

bangalore-3 bangalore-4 bangalore-5Inder mögen Fotos mit Europäern Tuk Tuks und rechts daneben ein krass riesiges Einkaufszentrum Der Schornsteininger

Rene, der beste ungewollte Reiseleiter aller Zeiten, hatte den Trip so organisiert dass wir in Süd-West Indien bleiben. Unsere Reise von Bangalore führte uns deswegen nach 2 Tagen nach Goa (Anjuna). Eine sehr gute Wahl. Denn dort fanden wir malerische Strände und angenehme 32 Grad. Um mobil zu bleiben mieteten wir uns jeder ein Motorroller am Hotel. Ziemlich cool, denn erstens gibt es in Indien Linksverkehr und zweitens bin ich seit 15 Jahren kein Moped mehr gefahren. :) Aber war ziemlich geil! In Goa konnten wir uns richtig gut erholen. Tagsüber rumfahren, am Strand chillen, in Ayurveda Klinken massieren lassen und Abends gut Essen.

3 Tage Goa

goa-1 goa-2goa-3goa-4goa-5goa-6Dirk und Maksgoa-8

Danach ging es mit dem Flieger nach Kerala (Cochin). Auch dort waren die Temperaturen alles andere als herbstlich. Nur 36 Grad. :)

In Cochin blieben wir zwei Tage im Hotel Arches um danach einen Tag und Nacht auf einem Houseboot die Backwaters rauf zu fahren. Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Kovalam um dort Abends zurück nach Bangalore zu fliegen. Ein typisch indische Geschichte die so nur in Indien passieren kann:

Auf dem Houseboot hatte der Kapitän ab 19 Uhr die Klimaanlage für unsere Zimmer eingeschaltet. “Gemütliche” 17 Grad. Dachte wohl das wäre normal für uns Deutsche. ;) Auf Nachfrage bei ihm ob er die Temperatur nicht höher stellen kann (nur er hatte die Fernbedienung), antwortete er dass er gerne noch eine zweite Decke rausgeben könnte! Das nennt man T.I.I. This is India…

3 Tage Cochin, Backwaters und Kovalam

cochin-1Dirk und Stephanchinesische Fischernetze in CochinDas SixPack inkl. Theresa und CélineSpicemarketStephan und ichStrasse in CochinWir unter den EinheimischenUnser Houseboot mit dem wir durch die Backwaters fuhrenbackwaters-1backwaters-2backwaters-3Strand von KovalamNoch mal Strand von Kovalam

Alles in allem eine fantastische Reise. Freundliche Inder, gutes Essen, tolle Kameraden.


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SES San Jose 2009 Recap / Kalifornien Tour

August 24th, 2009 by Marcus

Die SES in San Jose war in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Highlight. DIE SEO-Branche trifft sich in Kalifornien und zwar im angenehm warmen Valley und sinniert über SEO-Trends. Tagsüber reden und Panels lauschen, abends weiter reden mit dem Motto eines Freundes „Sometimes alcohol is the answer“. Woher hat Marcus den Spruch wohl, der wurde kreiert bei einer der BOTW Guys Party. Na jedenfalls wäre er da u.a. angebracht. :)

Alles anders oder wo waren die ganzen Leute?

Hollywood HillsDieses Jahr war alles anders. Gleicher Ort, viele andere Leute, kein Google Dance. Die größte Party mit über 5.000 Gästen jedes Jahr fiel dieses Jahr also ins Wasser. Möglicherweise ein Grund warum viele zuhause geblieben sind. Mein Recap fällt auch nicht sehr lang aus. Die Panels waren teils gut, teils wie aufgewärmter Kaffee. Die Gespräche zwischen den Panels waren dafür umso besser. Ob erholsamer und lehrreicher mehrstündiger Kaffeepause oder ein Besuch bei erwürdigen VCs in Palo Alto. Dafür allein hat es sich gelohnt. Auch nicht zu vergessen unser SEO-Tool Panel auf der SES.

SES dieses Jahr auch in Berlin

Der Trend dass weniger Leute auf den SES Shows anzutreffen sind liegt auch an der weiteren Regionalisierung (nicht nur am Google Dance ;)). So gibt es beispielsweise dieses Jahr wieder eine SES in Deutschland (in Berlin, yippee) und es ist davon auszugehen dass viele eher den weiten Trip scheuen und lokal sich über SEO/SEM/Affiliate/Social Media Trends informieren. Thomas organisiert das Ganze die SES in Berlin. Ich bin mal sehr gespannt. Jens und Horst vor der SES in San JoseSoviel zum Recap. Naja, das was um die SES war, war auch nicht ganz ohne. Der Trip (Jens und ich) vorher 4 Tage nach Los Angeles und von dort mit dem Wagen die Pacific Küste entlang dem Highway 1 ins Silicon Valley war schon sehr cool. Danach noch 3 Tage in San Francisco war insgesamt eine ziemlich gute Idee und hat ne Menge Spaß gemacht. Los Angeles ist ja wie Berlin. Wenig Wolkenkratzer, viele coole Leute, ein toller Strand (Bundespressestrand in Berlin) und zum Shoppen einfach traumhaft. :) Wer’s nicht glaubt war noch nicht in Berlin. :) Aber echt jetzt, mit dem Wagen durch L.A. zu cruisen, sich Hollywood, Venice Beach etc anzuschauen war schon verdammt gut. Im Gegensatz zu San Francisco oder New York kann man sagen „Bob-Marley mäßig“.

Ein paar Fotos aus L.A.

Rodeo Drive in L.A.Rodeo Drive in L.A.Jens beim Planschen am Venice BeachBubba Gump auch in L.A.am Pacific Coast Highwayebenfalls Pacific Coast HighwayMadam TussaudsMadam Tussauds

Pacific Coast Highway mit einem Sportwagen.

Der Trip die Küste hoch war genauso großartig. Unser Nissan 350Z leistete uns nicht nur beim Motoren- und Auspuffgeräusch viel Freude. Die knapp 400 Meilen boten eine Landschaft die süchtig macht und einen dazu verleiten kann aus Deutschland auszuwandern. Teils sehr enge Straßen, Steilküste, viele Kurven aber immer direkt am Pazifik. Irre! Wer diesen Trip an einem Tag durchzieht der hat wirklich was verpasst.

Es gibt so viel zu entdecken von kleinen Westernstädtchen wie Cambria mit alten Holzhütten aus längst vergangenen Tagen, das Fischerstädtchen Monterey oder die Region San Luis Obispo wo ein Großteil des kalifornischen Weines herkommt. Aber die Fahrt selbst, obwohl mit über 400 Meilen schon anstrengend war Wahnsinn. Mit einem heckgetriebenen Sportwagen die kurvigen Berge hoch- und runterfahren. Geil! Aber auch San Francisco hatte nach der Veranstaltung seine guten Ecken. Die 3 Tage nach der SES waren ein guter Abschluß.

So waren wir beispielsweise im Mortons mein bestes Steak aller Zeiten essen. Besser als das in New York. Ne witzige Idee ist auch deren Visual Menu, wo man an den verschiedenen direkt vor einem platzierten Stücken des Angus Rinds erklärt bekommt was Rib-Eye, Filet Mignon etc ist. Die knapp 500g Fleisch gingen dann runter wie nichts! ABER, fast noch besser war das Sushi im Blowfish mit Jens und dem Seifertinger Rene. Ganz ehrlich, in Berlin möchte ich gar kein Sushi mehr essen, denn mein Gaumen würde den “Mist” nicht mehr vertragen.

Ein paar Eindrücke aus San Francisco

ca 500g Rib-Eye im MortonsSan FranciscoGoogle Plakatwerbung in San FranciscoStrassenfest in JapantownBestes Sushi der Welt im Blowfish SFToberinger und Seifertinger

SES nächstes Jahr in San Francisco

Da die SES im nächsten Jahr NICHT in San Jose sein wird, sondern in San Francisco, der sollte wirklich überlegen vorher nach L.A. zu fliegen und dann gemütlich die Küste hochzufahren. Ich denke im nächsten Jahr wird auch aufgrund der neuen Location wieder wesentlich mehr los sein. Man sieht sich dort. :)

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Männer - Die Verlierer der Evolution

April 14th, 2009 by Marcus

Normalerweise kommentiere ich weder hier noch in anderen Medien öffentlich meine Meinung zu stumpfen Artikeln. Aber der folgende Artikel verschlägt einem vollkommen die Sprache.

Ich bin Leser von Spiegel ONLINE und war bis auf die vielen Rcehtshcreibfehler soweit zufrieden. Gestern Abend, schon im Bett liegend, lese ich den Artikel “Das vergessene Geschlecht“. Ein gewisser Henning Engeln gibt sein bestes darüber dass die Männer die Verlierer der Evolution sind, sowieso eher sitzenbleiben als Frauen, schon bei der Geburt anfälliger als Frauen sind und wahrscheinlich Bettnässen (sorry, habe den Artikel nicht bis zum Ende gelesen, weil es nicht konnte!).

Was da für Unsinn zusammengereimt wird, da geht einen die Hutkrempe hoch. Da wird philosophiert ob Männer verweichlichen, weil sie im Kindergarten von Frauen betreut werden und da Papi eh nie zuhause ist, dort auch noch ausschließlich von Mami umsorgt werden. Fakten die keine sind sehen dann so aus

“Der Erfolg blieb nicht aus. Frauen haben inzwischen viele typische Männerberufe erobert, besetzen Führungspositionen, bekleiden bedeutende Ämter”

Tja, da frage ich mich in wie vielen DAX-Konzernen Frauen im Vorstand sitzen. Es gibt Ausnahmen von Frauen die letztlich oft in der Presse waren, wie Frau Schaeffler (kein DAX Unternehmen) oder Frau Klatten (nur Gesellschafterin), aber auch diese Frauen habe oftmals männliche Berater.

“In der Schule, so belegt es die Pisa-Studie, zeigen Mädchen inzwischen sprachlich deutlich bessere Leistungen als Jungs.”

Also bitte! In der Schule waren die Mädchen doch schon immer besser als die Jungs (bis auf wenige Ausnahmen von Jungs mit denen keine spielen wollte). Das ist weder eine neue Erkenntnis noch sonstwas. Meine Abi ist nun auch schon einige Monde her und dort war es genauso. Und damals gab es keine Pisa-Studien. Also hohle Phrasen und wieder keine Fakten.

“Sind die Frauen also in modernen Zeiten die überlegene Variante des Homo sapiens? Können sie nun ihre Qualitäten ausspielen, nachdem die Jahrtausende währende Unterdrückung durch die Männer fast vollständig überwunden ist?”

Bei diesem Absatz bin ich fast aus dem Bett gefallen. Was soll dieser Scheiß? Ich kenne genügend Frauen und KEINE würde sich die Frage stellen, ob sie uns Geißel der Frauen endlich los ist!

Meine Meinung zum Artikel: Sechs setzen!

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New York, New York (Recap zur SES)

April 1st, 2009 by Marcus

Es gibt Konferenzen auf die man gehen muss, weil die inhaltliche Tiefe der Beiträge schon vorher klar ist und es sich lohnt und es gibt Konferenzen auf die muss man gehen, …, weil man eben muss! Dazu gehört zweifelsohne die SES in New York. Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass die inhaltliche Tiefe gefehlt hätte, aber alleine die großartige Stadt ist diese Reise wert.

Die SES war im Hilton (Nähe Central Park). Die Zimmer sind Standard, nix besonderes und etwas aufdringliches Klimaanlage, aber okay.

Kurzes Recap zu den Veranstaltungen. Die Keynote von Guy Kawasaki war hervorragend. Selten jemanden erlebt der so gut und bildlich präsentieren kann. Viele der weiteren Sessions waren gut und einige ganz wenige eher langweilig. Super war die Session mit dem Mediadonis, meinem geschätzten Kollegen Horst, Todd Friesen und Bruce Clay (der Mann mit der roten Nase J). Alte Haudegen mit mehr als 10 Jahren Online Erfahrung.

SES New York SEO Tools

SES New York SEO Tools

Die WOTR Show, wie jeden Dienstag um 19 Uhr, war hervorragend. Es gab es eine Stunde das neueste von und für SEOs und das live von der SES New York. Mit dabei, dieses Mal als kongenialer Partner Thomas Eichenberg. Und natürlich weitere Germans (oder fast Germans), wie Tim Ringel, Georg Matzat, Sebastian Wenzel, Christoph C. Cemper, Evert Veldhuijzen, Roy Huiskes und ich.

WOTR von der SES New York

WOTR von der SES New York

Eine gute Erfahrung wie das US-Publikum auf die „German Guys from Berlin“ reagiert konnte ich bekommen während der zwei Tage Ausstellung in der Expo Hall der SES. Sehr freundlich, aufgeschlossen und keine dummen „Sauerkraut“ Sprüche ;), aber dafür sehr SEM-driven. SEO spielt zwar eine wichtige Rolle, aber eine ungemein kleinere als im Vergleich zum deutschen Markt. Das US-Geschäft scheint dennoch extrem spannend zu werden.

Searchmetrics in New York

Searchmetrics in New York

Die Networking Veranstaltungen, das was sich am meisten lohnt (ihr wisst ja, jemand Bekanntes sagte mal „Sometimes alcohol is the answer“) waren ebenfalls locker den Trip wert. Am Abend vor der Konferenz lud Christoph zum Dinner im Spice Market ein. War super und ich denke mal, das fand auch Frank, Chris, Marcus, Avi und Christoph. Das Essen war teils höllisch scharf, aber verdammt gut.  Vielen Dank Christoph! Danach dann zur bekannten IM Charity Party und mit Alkohol Gutes tun. Das ist das beste an unserem Job…

Donnerstagabend waren wir wieder in kleinerer Runde unterwegs und testeten eines der besten Steak-Restaurants in der Stadt, das Knickerbockers. Awesome! Nur die Bedienung war mit 12% Tip nicht einverstanden, naja, ist halt nicht Berlin!

Knickerbockers New York

Knickerbockers New York

Im Gegensatz zur letztjährigen SES in San Jose, die dieses Jahr auch wieder im August stattfindet, war dieses Mal weniger Zeit die Stadt kennenzulernen. Vor allem Brooklyn hätte ich mir gerne angesehen, aber so blieb nur Zeit für einen Teil von Manhattan (Midtown und Greenwich). Ein wenig Shopping auf der 5th Avenue, Broadway und Times Square, rauf aufs Rockefeller Building und dann zurück nach Berlin.

Wer nächstes Jahr wieder hinfliegt, mich einfach kurz anfunken. Vielleicht kann man vorher oder nachher ein bisschen was in New York machen. Es lohnt sich auf jedem Fall.

New York Times Square

New York Times Square

Ein paar Bilder zur SES findet ihr auch noch hier: http://www.linkedstuff.com/stuffsite/ses_new_york_2009,115aefaa93,410.html

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Was lange währt, wird endlich gut

Dezember 2nd, 2008 by Marcus

Logo LinkvendorIch weiß nicht genau, warum ich auf Linkvendor.com bis heute nie einen Blog hatte. Möglicherweise liegt es an der Zeit den Blog zu pflegen, schließlich hat man damit ein Stück weit mehr Verantwortung als mit diesem Blog. Aber wie man so schön sagt, was lange währt, wird endlich gut.

Der Linkvendor Blog wird sich beweisen müssen wie alle anderen 10.000 Blogs die täglich online gebracht werden. Mit der Hilfe meines Teams und unserem Wissen hoffe ich aber schnell zeigen zu können, dass wir gerne diskutieren und gewillt sind Wissen zu teilen.

Man sollte einfach den Feed von Linkvendor abonnieren und bei guten Themen mitdiskutieren. Auch für Feedback nicht nur zum Blog, sondern auch zu den Tools bin ich empfänglich. :)

Marcus

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Holtzbrinck Internet Summit 2008

Oktober 10th, 2008 by Marcus

Holtzbrinck-Internet-Summit-2008

Vom 08.10. - 10.10. fand in diesem Jahr der jährliche Holtzbrinck Internet Summit statt. Eingeladen waren alle Geschäftsführer von Tochterfirmen und Beteiligungen. Veranstaltungsort war das A-Rosa Hotel in Bad Saarow. Grundsätzlich war das Hotel in Ordnung, wobei, obwohl es zur gleichen Hotelkette gehört, das A-Rosa in Kitzbühel im Längen besser war. Für die 160 angereisten klugen Köpfe rund um die Verlagsgruppe gab es ein wirklich gutes Programm (später mehr) zu sehen und zu hören. Mal ganz am Rande. Es gab nicht 160 Zimmer für die 160 Personen, sondern 5, 6 weniger. ;) Das fand der eine oder andere nicht so witzig dass er mit seinem Geschäftspartner in einem Zimmer schlafen musste. Tja, wer zu spät anreist, den …

Der Event ging rund 2 Tage. Am ersten Abend ging es ohne großes Programm eher darum sich untereinander kennenzulernen und bei einem alkoholischen Getränk gegenseitig sein Business näher zu bringen. Alles sehr familiär ohne große Kleider-/Hackordnung was sich sehr stark auf die Atmosphäre auswirkte. Am nächsten Tag gab es eine Anspräche zum Status Quo aller Holtzbrinck Internet Beteiligungen und einen Ausblick auf die Zukunft. Auch wenn manche sagen “jetzt wird’s kalt” und “es wird Winter” war die Stimmung und der Fahrplan sehr positiv. Der Tag war gespickt mit Workshops und Diskussionsrunden.

Am Abend gab Joachim Schoss, Gründer von Scout24, Tipps und Tricks aus seinem Businessleben zum Guten und danach wurde während und nach dem Dinner viel diskutiert und “genetworked”. Die vielen Gespräche waren ohne Ausnahme sehr interessant und ich glaube Holtzbrinck hat es wirklich geschafft Synergien und bessere Zusammenarbeit unter den Beteiligungen zu initiieren.

Alles in allem eine sehr gute Veranstaltung und beim nächsten Mal werde ich mir vornehmen auch ne Runde Golf zu spielen, denn das war ebenfalls im Angebot. :)

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SES San Jose 2008 Recap / San Francisco

August 25th, 2008 by Marcus

Als einer der Nachzügler (Jens hat meinen Beitrag aus dem letzten Jahr verlinkt, hihi, wer lesen kann ist klar im Vorteil; Marcus) möchte ich es mir nicht nehmen auch dieses Jahr über die SES in San Jose zu berichten. Da letztes Jahr die Premiere war bin ich dieses Jahr mit anderen Erwartungen an die Konferenz gegangen.

Die erste kluge Erkenntnis aus dem letzten Jahr, war die Anreise. Ich habe es bereut damals ausschließlich wegen der Konferenz hinzufahren und so gut wie keine Zeit gehabt mir San Francisco oder das Valley anzugucken. Dieses Mal hatte ich 9 Tage eingeplant, also 5 SES und 4 San Francisco. Das lag natürlich auch ein wenig an dem halbwegs schwachen Dollarkurs.

Zu zweit, Manfred Trienbacher und ich, haben wir San Francisco unsicher gemacht und ein paar gute Eindrücke und Einkaufstüten zur SES mitgenommen. Downtown, Union Square, Golden Gate Bridge, Alcatraz (leider nur von weitem), Fisherman’s Wharf und was nicht noch alles haben wir uns angesehen. Echt witzig sind auch die Cable Cars die in Teilen von San Francisco rumtouren. Die sind sogar als Denkmal geschützt obwohl die schon über Jahrzehnte bewegt werden. Echt crazy. Insgesamt kann man aber sagen dass San Francisco wirklich eine Reise auch ohne eine Konferenz wert ist.

Auf den Fotos unten sieht man Manfred und ein Cable Car, die Golden Gate Bridge, Alcatraz und Bubba Gump Shrimps (in dieser Reihenfolge).

Manni at the Cable Car An der Golden Gate Bridge Alcatraz Bubba Gump Shrimps

Für die SES hatten wir uns neben dem Conference Center im Saint Claire einquartiert. Ein nettes Familienhotel. Kann zwar nicht mit dem Marriot oder Nikko in San Francisco vergleichen, aber ich würde das Saint Claire weiter empfehlen wenn ich gefragt werden würde. :)

SES San Jose 2008

Da die SES letztes Jahr in meinen Augen wirklich gut war und die Session „Are paid links evil“ (Youtube Gag Video, very nice) unvergesslich bleibt waren meine Erwartungen wie schon erwähnt extrem hoch. Am ersten Tag habe ich mehr oder weniger immer das Pech gehabt in der falschen Session gewesen zu sein. Zumindest kam es mir so vor, weil alle die woanders zugehört haben nicht so sehr enttäuscht waren wie ich. Die Sessions „Universal & Blended Search“ und „Semantic Search: How will it change our lives?“ waren insgesamt nur Werbeveranstaltungen für die Suchmaschinen. Jeder der Vortragenden lobte sich selbst in den Himmel und präsentierte nichts Neues oder Spannendes. Am spannendsten war noch das Intro für Todd Schwartz, Group Product Manager von Live Search. Im letzten Satz wurde ausdrücklich gesagt „and what’s real important, he’s captain in the army!“. Die armen Amis kann ich da nur sagen. Ein Soldat der Produktmanager der Live Search ist. Die letzte Session am Tag die ich besuchte war „Search Around the World - Part 2: The UK & Europe“. Wäre doch mal interessant zu erfahren wie Europa in den USA präsentiert wird und wie in anderen europäischen Ländern so gesucht wird. Der Vortrag unseres Landsmannes (David Radicke) war sehr gut und hat Deutschland gut repräsentiert (bis auf die Aussage mit den studiVZ Klonen, schließlich macht man nicht regelmäßig mit Klonen solche Produkte ;)). ABER die anderen Vortragenden, voran Anders Hjorth von Relevant Traffic waren nicht zum Aushalten. Ohne Konzept und mit ständigen Wiederholungen wurde ich sozusagen vor Ende des Vortrags aus dem Saal „gezwungen“.

Am nächsten Tag gab es dann neben den Sessions auch die Messe. Die läuft 2 Tage lang parallel zu den Vorträgen. Ab 11:00 Uhr gab es die „Webmaster on the Roof“ Live-Session von Marcus „Mediadonis“ Tandler (siehe dem Burschen mit den Lederhosen auf dem Bild). Dieses Mal waren ein paar mehr Deutsche im sonnigen Kalifornien als letztes Jahr. Es wäre noch viel cooler geworden hätte es nicht kleine technische Probleme gegeben. Die Sendung wurde Desöfteren unterbrochen. Echt Schade, aber Technik ist ja anfällig und funktioniert immer genau dann nicht, wenn sie gebraucht wird. Eine der besseren Sessions gab es nachmittags. Das war “What’s new with Google Analytics and Website Optimizer?”. Die wurde zwar gesponsert, aber war trotzdem gut. Es gab zwar keinen Grund danach Luftsprünge zu machen, aber die beiden Speaker Avinash Kaushik und Tom Leung von Google wussten genau wovon sie sprachen und haben auf mich persönlich einen Klasse Eindruck hinsichtlich Fachwissen und Vortragsweise gemacht.

Webmaster on the Roof live von der SES

Martin, ich und Manfred  Marcus, Jan und Pascal Shoemoney und der Mediadonis

Abends gab es dann den berühmten Google Dance. Motto dieses Jahr war „Glow in the Dark“. Entsprechende T-Shirts bekam man bei der Ankunft. Die Party war ein wenig überlaufender als letztes Jahr. Das BBQ das draußen veranstaltet wurde, war nicht so gut wie letztes Jahr. Die Chicken Wings waren ein wenig angebrannt. Und der (Link)juice den man zu trinken bekam war nach deutschen Verhältnissen zu „dünn“.
Ansonsten ist es natürlich immer was Besonderes im Google Hautpquartier feiern zu können! Was Besonderes ist es aber auch wenn man um 23:30 Uhr dann fast der Letzte ist. ;)

Am dritten Tag gab es mehr SEO Sessions als an den Vortagen. Die erste war „SEO Through Blogs & Feeds“. War in Ordnung wenn man nichts Neues hören wollte. Die Speaker waren ja gar nicht mal schlecht, aber der Inhalt war eher Basic. In der darauffolgenden Session „News Search SEO“ war es genauso. Es ging überhaupt nicht um News, oder vielleicht Google News, sondern um die Optimierung von Presseartikeln. War also auch recht dünn. Die letzte Session am Tag die ich besuchte war „Black Hat, White Hat: Playing Dirty with SEO“. Speaker wie Greg Boser, Bruce Clay und David Naylor konnten nur Großes versprechen. Es gab keine Slides, sondern nur Diskussionen und Fragen aus dem Publikum. War super gemacht und recht emotional. Einige Publikum die sich als die weissesten der White Hat SEOs beschworen kamen auch mal zu Wort. Na wenn sich das nicht Matt Cutts mal alles aufgeschrieben hat. :) Die Frage was ist mehr White Hat oder Black Hat wurde nicht wirklich beantwortet, aber ich sage es mal mit den Worten von Greg Boser. „SEM is real Search Engine Manipulation“. Schließlich kann man wesentlich schlechtere und weniger relevantere Seiten vor den laut Google relevanten Ergebnissen absichtlich platzieren!!! Echt geiles Statement, und doch wirklich war.

Andreas (Arzt-preisvergleich.de) und Daniel (sueddeutsche.de) Martin (Super Affliate aus Saxonia-Anhalt) und Jens (der Inhouse SEO) Axel, GF von raba.tt Manfred Trienbacher, GF OnlineBranding.net Jan Ippen, ungekrönter Nachrichtenportal-König Matthias Weth, Senior OM Manager Autoscout24 Pascal Fantou, q48.de ist sein Blog, lest selbst Jan Becker, Business Angel aus München Michael Gray und ich beim SEO Talk

Am Abend gab es dann den Search Bash, veranstaltet im gleichen Club wie letztes Jahr von Webmasterradio. Leider dieses Jahr ohne Sumoanzüge und die berühmten SEO Fights. Dafür gab es Artisten die sich an der Decke auf und abgewunden haben. Was wäre wohl besser gewesen? Marcus und Bob die gegeneinander kämpfen, oder “super” Artisten. Die Party ging wie in den USA üblich bis 12 Uhr Mitternacht. Danach wurde dann privat bei den BOTW Guys weitergefeiert. War gut und man kam auch mal in ein paar Gespräche mit den bekannten SEO Experten.

Am nächsten Tag habe ich keine einzige Session besucht. Erstens ging die Party doch bis etwas später und zweitens klang auch keine Session wirklich spannend, so dass ich nicht traurig darüber war. Im ersten Moment nach den vier Tagen würde ich zu dem Statement kommen dass es weniger gut war als 2007, aber das war es jetzt wo ich wieder in Berlin bin eigentlich nicht. Ich werde nächstes Jahr wieder hinfahren und die SES in San Jose bedenkenlos empfehlen. San Jose ist zwar nicht die schönste Stadt ;), aber das Wetter und die Stimmung war sind schon super.

Ein Klumen SEM/SEO Guys aus Deutschland :)

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Page Impression Wahnsinn bei WELT Online

Juni 20th, 2008 by Marcus

WELT Online (welt.de) ist im PI Wahnsinn. Unglaublich was die sich haben einfallen lassen um die Page Impressions in die Höhe zu treiben. Nachdem nun schon uralte Artikel mehrfach verwertet wurden und z.B. mit Bildergalerien ausgestattet etc. sind gab es scheinbar wenig Möglichkeiten um die PIs wieder zu steigern, nachdem sie um einige Millionen im Monat abgerutscht sind.

Der Trick ist simpel und meiner Meinung nach überhaupt nicht IVW konform. Die IVW zählt offiziell die Page Impressions als dritte Partei, damit Vermarkter Preise und Zahlen u.a. besser ausweisen können. Laut IVW muss sich der Inhalt der Seite jedoch signifikant ändern, damit ein neuer Seitenaufruf gezählt werden darf. Bei Bildergalerien die mit Ajax geladen werden ist das vollkommen normal, schließlich leben wir im Web 2.0, ABER das was jetzt kommt ist echt hart…

Statt Bilder die man umschaltet sind es kleine Textschnipsel. Nicht mal Sätze, meistens nur ein einziges Wort. Und bei jedem Klick wird der IVW Pixel aufgerufen und eine neue Page Impression gezählt. Siehe dazu die 4 nachfolgenden Bilder bzw. den realen Artikel “Daimler ist der beliebteste deutsche Konzern“.

Bild1
Welt1

Bild2
welt2

Bild3
welt3

Bild4
welt4

Welt.de hält es nicht mal für nötig die Logos der Firmen anzuzeigen. Ich glaube kaum dass das im Interesse der Vermarktung einer Nachrichtenseite ist. Es gibt zwar immer Gratwanderungen was Methoden zur PI Steigerung angeht, aber das ist vielleicht eine Nummer zu krass.

Ich bin gespannt was die IVW Zahlen im nächsten Monat sagen und ob andere, manche sind ja WELT Online empfindlich, das adaptieren werden.

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